Theologische Erwachsenenbildung im jüngeren Seniorenalter • STARTSEITE
  Theologische Erwachsenenbildung
im jüngeren Seniorenalter
 
Theologische und geragogische Aspekte im Anschluss an das Projekt "Theologie für Interessierte"
Von Gunther Seibold
Zusammenfassung:

Diese Arbeit wurde als Hausarbeit für die zweite evang.-theol. Dienstprüfung in der württembergischen Landeskirche verfasst. Sie geht hervor aus dem dreimal durchgeführten Projekt "Theologie für Interessierte". Dabei wurden jedes Mal über 3-8 Wochen wöchentliche Seminarvormittage vor Ort angeboten.
Dabei wurde bewusst versucht, »theologische« Erwachsenenbildung zu veranstalten. Daraus ergeben sich in dieser Arbeit Aspekte einer theologischen Erwachsenenbildung, für die aus einem funktionalen Theologiebegriff eine 4-fache Kommunikationsleistung bestimmt wird: Theologie in der Erwachsenenbildung bringt demnach a) wissenschaftliche Theologie und Laien, b) kirchliche Lehre und Außenstehende, c) gegenwärtige Lebenswelt und historische Quellen und d) die individuellen Ansätze in der Gruppe in ein strukturiertes und klärendes Gespräch.
Gleichzeitig war das Seminar als Veranstaltung für "Menschen mit Vormittagszeit" auf die Zielgruppe der "jüngeren Senioren" ausgerichtet. Daraus ergeben sich weitere geragogische Überlegungen im Blick auf theologische Erwachsenenbildung im jüngeren Seniorenalter.

Inhalt

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Zusammenfassung
Inhaltsverzeichnis
Vorwort

[ONLINE:  TEIL  1]
Einleitung
1. Zum Thema
2. Einführung in die Begrifflichkeit

[ONLINE: TEIL 2]
I Beschreibender Teil
A. Der erste Durchgang in Grunbach Januar/Februar 1998
1. Vorbereitung
2. Durchführung
3. Auswertung
B. Zweite Veranstaltung in Urbach März 1999
1. Vorbereitung
2. Durchführung
3. Auswertung
C. Dritte Veranstaltung in Urbach März 2000
1. Vorbereitung
2. Durchführung
3. Auswertung

[ONLINE: TEIL 3]
II Fragestellungen
A. Theologie
B. Geragogik

[ONLINE: TEIL 4]
III Analytischer Teil
A. Theologische Aspekte
1. Konzeption theologischer Erwachsenenbildung
a. Im Kontext von religiöser Bildung und Gemeindepädagogik
b. Theologiebegriff theologischer Erwachsenenbildung
c. Die vierfache Kommunikationsaufgabe theologischer Erwachsenenbildung
2. Inhalte und Methoden der Theologie in der Erwachsenenbildung
a. Didaktische Ansätze
b. Inhaltliche Ansätze
c. Methodische Ansätze
3. Pastoraltheologische Implikationen

[ONLINE: TEIL 5]
B. Geragogische Aspekte
1. Menschen im jüngeren Seniorenalter
2. Bildungsvoraussetzungen im jüngeren Seniorenalter
3. Lernen im jüngeren Seniorenalter
4. Didaktische Ansätze für das jüngere Seniorenalter
5. Soziale Aspekte der Altenbildung
6. Thematische Schwerpunkte geragogischer Bildungsarbeit
7. Zusammenfassung Altenbildung

[ONLINE: TEIL 6]
IV Schluss
A. Zusammenfassender Blick auf das Projekt
B. Zusammenfassende Aspekte theologischer Erwachsenenbildung im jüngeren Seniorenalter
Endnoten

[ONLINE: TEIL 9]
Literatur

[ONLINE: TEIL 10]
• Dokumentation: Interview mit Werner Frank, Dekan i.R. und Vorsitzender der LaGeS (Landesarbeitsgemeinschaft evang. Seniorinnen und Senioren in Württemberg)

Die Arbeit umfasst einschließlich Vorwort (computerausgewertet) 92988 Zeichen (ohne Leerschritte).

Vorwort

1998 kam ich mit einem frischen Theologiediplom als junger Absolvent von der Universität zurück in die Heimatgemeinde zum einjährigen (Un )Ruhestand nach dem Studium. Gleichzeitig hatte ich vor, mich in der Wartezeit bis zum Vikariat gerontologisch fortzubilden. Aus der Schnittmenge dieser theologischen, gerontologischen und gemeindlichen Umstände heraus wurde das Projekt Theologie für Interessierte (ThI) entwickelt und durchgeführt.
Das Projekt ThI war damit von den speziellen Bedingungen seiner Ursprungssituation bestimmt. Es begann als unbefangener Versuch, der sich nicht an Vorbildern orientierte und pädagogische und gerontologische Literatur noch nicht verarbeiten konnte. Nach dem ermutigenden ersten Mal, als ich vorhatte, auch im Vikariat am neuen Ort weiterzumachen, flossen inzwischen erworbene Erkenntnisse und Erfahrungen in das Konzept ein. Trotzdem ist ThI noch immer ein Modell im Versuchsstadium.
Da mir das Anliegen für ThI geblieben ist, lag es nahe, anlässlich dieser Arbeit die Erfahrungen mit ThI mit der wissenschaftlichen Literatur ins Gespräch zu bringen und neue Schlüsse daraus zu ziehen. Vielleicht geht es ja weiter mit ThI.

In der Besprechung beziehe ich mich neben der fachwissenschaftlichen Literatur auf ein Interview mit Werner Frank, dem Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Seniorinnen und Senioren in Württemberg. Darüber hinaus greife ich auf eigene, im Anhang belegte Erfahrungen im Schnittfeld Theologie/Religion und Senioren zurück.
Aus Raumgründen habe ich auf die syntaktische Unterscheidung von Frauen und Männern verzichten müssen. Mit der männlichen Form sind alle betreffenden Menschen gemeint.
Ich danke allen, die mich im Vorfeld dieser Arbeit unterstützt haben: für Themenabsprache und Materialhinweise den Herren Pfr. Wanzeck und Müller von der EAEW, Herrn Dekan i.R. Frank, den Teilnehmer/innen bei ThI und meiner Ausbildungsgemeinde Urbach. Ich erkläre, dass ich die Arbeit selbst verfasst und zur Herstellung dieser Arbeit keine als die angegebenen Quellen verwendet habe.

Urbach, den 15. Juni 2000, Gunther Seibold

 
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Teil 1: Einleitung
Teil 2: Beschreibung Projekt
Teil 3: Fragestellungen
Teil 4: Theologische Analyse
Teil 5: Geragogische Analyse
Teil 6: Schluss
Teil 9: Literaturverzeichnis
Teil 10: Dokumentation
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Stand: 20.06.2000